„Berlin muss auf Gewaltwelle reagieren“

Kardinal Woelki erteilt Gewalt und Euthanasie eine klare Absage.
Erstellt von Radio Vatikan am 31. Dezember 2012 um 12:28 Uhr
Kardinal Woelki

Berlin (kathnews/RV). Der Berliner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, ruft in seiner Predigt zum Jahresabschluss zur Gewaltprävention in Berlin auf. Die Bundeshauptstadt habe 2012 eine „Welle der Gewalt“ erlebt, die zu oft tragisch endete. In manchen Fällen gab es sogar Tote. „Diese Taten gefährden das friedliche Zusammenleben aller Bewohner“, so Woelki. Die Berliner Gesellschaft müsse deshalb auf diese Eskalation reagieren und solche Handlungen in Zukunft unterbinden. Zudem erteilte Kardinal Woelki in seiner vorab verbreiteten Predigt der Euthanasie eine klare Absage. Alle Bemühungen, die der Sterbehilfe „die Tür öffnen“, lehne er ab. Eine gute Alternative sei die Palliativmedizin, die selbst in schwersten Fällen Schmerzen und Leid lindern könne. Weil das Leben des Menschen eine Gabe Gottes sei, stehe es niemandem zu, über sein Lebensende und das von anderen zu verfügen.

Foto: Kardinal Woelki – Bildquelle: Martin Lohmann / LohmannMedia

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