Wende dich mir zu und sei mir gnädig ….

Modell einer mystagogischen Einführung in die Liturgie des 3. Fastensonntages gemäß der ordentlichen Form des Römischen Ritus.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 27. Februar 2016 um 18:24 Uhr
Unter dem Geheimnis des Kreuzes

„Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und gebeugt”, betet die Kirche im Eröffnungsvers der Liturgie des 3. Fastensonntages.

Der Psalmist ruft uns in Erinnerung, dass wir in dieser Stunde als Sünder vor Gott treten. Doch Gott ist der „Quell des Erbarmens und der Güte”. Durch „Fasten, Gebet und Werke der Liebe” überwinden wir unsere Bezogenheit auf unser eigenes Ich und beschreiten wir den Weg der Umkehr zu Gott.

Wer Gottes Vergebung empfangen hat, der kann „auch den Brüdern” von Herzen vergeben. So wird „in unserem Leben sichtbar”, „was wir im Sakrament” des Altares empfangen: Gottes barmherzige Liebe in seinem Sohn.

Die mystagogische Einführung nimmt Bezug auf den Eröffnungsvers (Introitus), das Tages-, Gaben- und Schlussgebet (Collecta, Oratio super oblata, Postcommunio).

Foto: Unter dem Geheimnis des Kreuzes – Bildquelle: Pneuma-Verlag