Tibi dixit cor meum – Mein Herz denkt an dein Wort

Modell einer Einführung in die Liturgie des 2. Fastensonntages (nach der sog. ordentlichen Form des Römischen Ritus).
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 20. Februar 2016 um 17:12 Uhr
Kreuzigung Christi

In dieser vorösterlichen Buß- und Fastenzeit will Gott unser Herz erneuern. Das gelingt nur, wenn wir bereit sind, täglich das Kreuz Christi auf uns zu nehmen.

Die Verklärung Jesu, die wir heute im Evangelium vernehmen und auf die sich die Texte der Liturgie des zweiten Fastensonntags beziehen, ruft uns in Erinnerung, “dass wir durch das Leiden mit Christus zur Auferstehung gelangen” (Präfation). Durch Gottes Wort genährt (Tagesgebet) und durch das Opfer Christi, das sich auf dem Altar vollzieht, “an Leib und Seele” geheiligt (Gabengebet) erhalten wir in dieser Feier bereits Anteil “an der Herrlichkeit” des Sohnes Gottes (Schlussgebet) und werden wir in dieser vierzigtägigen Zeit gestärkt auf unserem Weg nach Ostern.

 Die mystagogische Einführung nimmt Bezug auf das Tagesgebet (Collecta), die 2. Präfation für die Fastenzeit und das Schlussgebet (Postcommunio)

Foto: Kreuzigung Christi

Bildquelle: Manuel Gómez