Osterbotschaft des russischen Patriarchen

Ein Rundschreiben des Vorstehers der Russisch-Orthodoxen Kirche.
Erstellt von Radio Vatikan am 1. Mai 2016 um 10:56 Uhr

Moskau (kathnews/RV). In der Auferstehung zeigt Gott den einzigen Weg zur Überwindung der Sünde: Die Liebe. Das ist der Kern der Osterbotschaft des russischen Patriarchen Kyrill. In dem an die Gläubigen der russisch-orthodoxen Kirche gerichteten Rundschreiben vom Samstag (30. April) betont Kyrill, dass die Osterbotschaft Leid und Tod nicht aus der Welt geschafft habe, dass aber nun deutlich würde, dass der Tod keine definitive Trennung mehr darstelle, sondern eine freudige Begegnung mit Gott. Die vollkommene Liebe ermögliche es, auch den Fremden zu lieben, diejenigen, die uns nicht mögen, sogar die Feinde; eine opferbereite Liebe, die das Verstehen und jede menschliche Logik übersteigt. Man müsse sich immer vor Augen halten, das das Böse keine wirkliche Macht mehr habe und mit der Kraft der Liebe und der Güte nicht mithalten könne.

Foto: Orthodoxe Kirche – Bildquelle: Kathnews