Nachfragen in Rom zahlte sich aus

Die sieben (Erz)Bischöfe der DBK, die gegen die pastorale Handreichung votierten, "kamen mit ihrer Nachfrage dem katholischen Anspruch an das Bischofsamt nach, den ganzen Glauben in Gemeinschaft mit dem Nachfolger des heiligen Petrus zu lehren und zu verteidigen". Ein Kommentar aus der Kölner Kirchenzeitung.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 7. Juni 2018 um 14:01 Uhr
Kelch

Köln (kathnews). „Die Mehrheit der Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz hätte sich dieses deutliche päpstliche Wort ersparen können, wenn sie vor allem der universal-kirchlichen Argumente der Minderheit gefolgt wäre.“ Das scheibt Bernhard Raspels in einem Kommentar der aktuellen Ausgabe der Kölner Kirchenzeitung zum Kommunionstreit der DBK. Das jüngste Schreiben aus dem Vatikan zeige, „dass die Einwände der sieben (Erz)Bischöfe in ihrer Nachfrage an die zuständigen Stellen im Vatikan in allen Punkten begründete und zutreffend sind“. „Deren Bestehen auf eine gesamtkirchliche Eindeutigkeit zahlte sich aus“, kommentiert Raspels. Denn, so stellt der Kommentator fest, „(s)ie kamen mit ihrer Nachfrage dem katholischen Anspruch in Gemeinschaft mit dem Nachfolger des heiligen Petrus zu lehren und zu verteidigen. Rom hat jetzt gesprochen. Damit ist die Handreichung in der bisherigen Form vom Tisch“.

Foto: Kelch – Bildquelle: C. Steindorf, kathnews