Missbrauch: Homosexuelle Taten sind die Hauptursache

Kardinal Müller im Interview mit dem katholischen TV-Sender EWTN.
Erstellt von Felizitas Küble am 9. Oktober 2018 um 07:53 Uhr
Kardinal Müller

Vatikan (kathnews/CF/EWTN/kath.net). Kardinal Gerhard Müller erklärte in einem Interview mit dem katholischen TV-Sender EWTN, das Problem des Mißbrauchs in der Kirche sei nicht durch Klerikalismus oder Pädophilie verursacht, sondern durch eine aggressiv ausgeübte Homosexualität, von denen Jugendliche oder junge Erwachsene als Opfer betroffen seien: „Die überwiegende Mehrheit der Opfer von Missbräuchen durch Kleriker sind keine Kinder, sondern Teenager und ältere Menschen. Jeder Angriff gegen das sechste Gebot ist eine Todsünde. 80 Prozent und mehr der Opfer sind Jungen im Alter von 14 Jahren und älter; es sind homosexuelle Anschläge, keine pädophilen. Es geht nicht um Kinder, sondern um Teenager und ältere Menschen.“

Hinsicht der Jugendsynode im Vatikan meinte der frühere Präfekt der Glaubenskongregation, eine Bischofssynode besitze keine kirchliche Lehrautorität, denn sie sei kein allgemeines Konzil. Er fügte hinzu: „Der Papst kann auch nicht die Grundverfassung der Kirche verändern.“

Textquelle: Christliches Forum

Foto: Kardinal Müller – Bildquelle: M. Bürger, kathnews.de