Im Licht der Tradition: Regensburger Bischof legt Handreichung zu Amoris Laetitia vor

Bischof von Regensburg intepretiert "Amoris laetitia" im Licht von "Familiaris consortio": Geschiedene Wiederverheiratete müssen im Bistum Regensburg auch weiterhin enthaltsam "wie Bruder und Schwester" leben, wenn sie zur Kommunion zugelassen werden wollen.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 14. März 2017 um 16:11 Uhr
Dom zu Regensburg

Regensburg (kathnews/CNA Deutsch). Mit einer „Handreichung für die Seelsorge mit wiederverheirateten Geschiedenen“ hat sich der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer an Betroffene und Seelsorger seiner Diözese gewandt. Geschiedene Wiederverheiratete müssen im Bistum Regensburg auch weiterhin enthaltsam „wie Bruder und Schwester“ leben, wenn sie zur Kommunion zugelassen werden wollen. Doch auch sie werden nach wie vor somit nicht ausgeschlossen, sondern gehören zur Kirche, und sollten die Messe besuchen und sich gegebenenfalls segnen lassen, stellt Bischof Rudolf Voderholzer in seiner differenzierten Handreichung klar. Auch an die päpstliche Absage jeder Form der Gender-Theorie in Amoris Laetitia erinnert der Regensburger Oberhirte. Hier der Wortlaut der Handreichung.

Foto: Regensburger Dom – Bildquelle: Kathnews