Generalvikar Michael Fuchs vertritt Bistum Regensburg beim „Marsch für das Leben” in Berlin

Katholische Kirche stellt sich hinter Ziele der Lebensrechtler.
Erstellt von Felizitas Küble am 22. September 2014 um 08:35 Uhr
Berliner Dom

Berlin (kathnews/CF/idea). Beim Abschlußgottesdienst der Demonstration „Marsch für das Leben” im Berliner Lustgarten am vergangenen Samstag würdigte der Regensburger Generalvikar Michael Fuchs den christlichen Einsatz für das Lebensrecht der Ungeborenen. Der amtliche Vertreter von Bischof Dr. Rudolf Vorderholzer betonte in seiner Schlußpredigt vor dem Berliner Dom auch das glaubwürdige Zeugnis von Eltern behinderter Kinder. Mit solchen Vätern und Mütter müsse man nicht über Abtreibung und Euthanasie diskutieren. Gleichzeitig appellierte der Regensburger Kirchenmann an die Versammelten: „Vergessen wir das Beten nicht. Es ist nicht unnütz, sondern gleichsam die Nabelschnur für unser Tun.“

Bereits im Vorfeld des Marsches hatte sich die kath. Kirche hinter die Lebensrechtler-Ziele gestellt, u.a. durch Grußworte von Papst Franziskus, Glaubenspräfekt Gerhard Müller und Kardinal Reinhard Marx . Dagegen hatte sich die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg vom Marsch distanziert. Die Kirchenleitung hatte Bischof Markus Dröge per Beschluß gebeten, die „inhaltliche Differenz“ zum Veranstalter (dem „Bundesverband Lebensrecht”) zu verdeutlichen. Der Unterschied bestehe darin, daß die ev. Kirche dafür eintrete, die Gewissensentscheidung einer Frau im Schwangerschaftskonflikt zu achten, hatte Pressesprecher Volker Jastrzembski auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA erklärt. Der EKD-Ratsvorsitzende, Nikolaus Schneider, sandte kein Grußwort nach Berlin. Grüße übermittelten dagegen der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Frank Otfried July, und der ev. Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Nordkirche, Hans-Jürgen Abromeit.

Textquelle: Christliches Forum

Foto: Berliner Dom – Bildquelle: Holger Weinandt