Für Martin Schulz gibt es kein Leben nach dem Tod

Der designierte Kanzlerkandidat und Parteivorsitzende der SPD hat den Glauben an Gott verloren.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 30. Januar 2017 um 16:07 Uhr
Reichstag in Berlin

Aachen/Würselen/Frankfurt (kathnews). Obwohl er katholisch sozialisiert ist, glaubt der in Eschweiler bei Aachen geborene Martin Schulz, Spitzenkandidat der SPD bei der bevorstehenden Bundestagswahl, nicht mehr an Gott. Das sagte er in einem Interview des evangelischen Monatsmagazin „Christmon“.

Mit dem Tod hört geistige Existenz auf

Für Schulz sind die Menschen „das Resultat eines natürlichen Prozesses, mit unserem Tod hört unsere geistige Existenz auf“. Doch gäbe es eine Ausnahme, die für ihn die Existenz Gottes beweisen könnte, und das sei die Musik. „Sie entsteht aus Materiellem, ist aber weder sichtbar noch greifbar. Aber sie existiert. Wenn es etwas Göttliches gibt, dann ist es für mich Musik“, meint der ehemalige Präsident des Europaparlamentes. Den Sinn des Lebens sähe er darin, die „Gaben und die Talente, die uns gegeben sind, zum Nutzen anderer einzusetzen. Mit den Überzeugungen, die wir im Laufe unseres Lebens entwickelt haben, und mit unseren Erfahrungen dazu beizutragen, dass der Respekt vor anderen Menschen die Grundlage unseres Zusammenlebens ist. Wir haben alle dasselbe Recht, auf dieser Erde zu leben“, so Schulz.

Verbannung religiöser Symbole und Recht auf Abreibung

Als Präsident des Europaparlamentes plädierte Martin Schulz für die Verbannung religiöser Symbole aus öffentlichen Räumen, mit der Begründung, der öffentliche Raum müsse neutral bleiben, wenngleich es jedem möglich sein müsse, seinen Glauben persönlich zu zeigen.

Darüber hinaus plädierte er für ein europaweites Recht auf Abtreibung. Die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen 2015 stieß u.a. wegen dieser antichristlichen Positionen des in Würselen bei Aachen lebenden SPD-Politikers auf ernste Kritik.

Zum ganzen Interview bei Chrismon

Foto: Reichstag in Berlin – Bildquelle: Michael J. Zirbes