“Die Kirche in Deutschland ist nicht gespalten”
Freiburg (kathnews). Der Erzbischof von Freiburg und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Robert Zollitsch, erklärte gegenüber der „Westfalenpost“, dass die Kirche seiner Ansicht nach nicht gespalten sei, sondern viel eher unter Druck stehe. Allein durch den Missbrauchsskandal habe die Katholische Kirche viel Vertrauen verloren, so Zollitsch. „Im Ganzen“ sei die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle noch nicht abgeschlossen.
Auch zum Thema „Dialog“ äußerte sich der Freiburger Erzbischof. Die Kirche versuche damit, wieder Menschen für sich zu gewinnen. „Es ist eine Chance und ein Stück unsere Last, den Versuch zu unternehmen, dass möglichst alle mitkommen“, betonte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Beim Auftakt des Dialogs der im Juli dieses Jahres in Mannheim stattfand, wurden Gruppen eingeladen, „die mit der Bischofskonferenz in formeller Weise in Kontakt sind“, so Zollitsch. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken sei stark vertreten gewesen, weil „mehr Katholiken repräsentiert werden als in Randerscheinungen wie ‚Wir sind Kirche‘“.
Foto: Erzbischof Dr. Robert Zollischt – Bildquelle: Schwarzwälder bei de.wikipedia





