Der Papst stärkt die Seelsorge

Erzbischof Heße würdigt nachsynodales Schreiben „Amoris Laetitia“.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 15. April 2016 um 07:56 Uhr
St. Marien-Dom, Hamburg

Hamburg (kathnews/Ebst. Hamburg). Als „Herausforderung für die Seelsorge“ hat der Hamburger Erzbischof Stefan Heße das nachsynodale Schreiben „Amoris Laetitia“ gewürdigt. Heße sagte am Freitag, 8. April: „Der Papst hat die Lebenswirklichkeit der Menschen von heute im Blick. Diese Wirklichkeit hat sich in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich stärker verändert als in den Jahrhunderten zuvor. Auf der anderen Seite macht Franziskus auch klar: Wir geben unsere Ideale nicht auf. Wir müssen aber neu darüber nachdenken, wie Menschen sie leben können. Es muss gelingen, eine begehbare Brücke zwischen Ideal und Wirklichkeit zu bauen. Der Papst hat bewusst keine neuen Regelungen getroffen. Er will vielmehr Hilfen geben, um die Gewissensbildung der Menschen zu fördern.“

Foto: St. Marien-Dom, Hamburg – Bildquelle: Kathnews