Die Umsetzung von “Summorum Pontificum”
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Am 7. Juli dieses Jahres wird das Motu Proprio “Summorum Pontificum” drei Jahre alt. Mit diesem für die Zukunft der Liturgie und damit der Kirche weichenstellenden Dokument hat Papst Benedikt XVI. die Feier der gregorianisch-tridentinische Liturgie, die sogenannte außerordentliche Form des Römischen Ritus, für die gesamte Katholische Kirche des lateinischen Ritus wieder möglich gemacht. Bis zum 14. September 2010 sollen die Bischöfe dem Apostolischen Stuhl über ihre Erfahrungen mit der Umsetzung des Gesetzestextes in ihren Bistümern Bericht erstatten.
13. März 2010, 18:43
Der Verlust der Wahrheit (II. Teil)
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Doch genau das ist der Punkt: wir sind kein bißchen freier geworden in den letzten 50 Jahren, weil nämlich die Möglichkeiten, sich frei zum Guten zu entscheiden, weniger anstatt mehr geworden sind, und die Umstände, unter welchen ein Leben gemäß der ewigen, göttlichen Wahrheit möglich ist, heute ungemein erschwert worden sind. Die Mehrheit hat sich gegen Gott entschieden, also müsse dies, so meint man, in vielen Bereichen einfach akzeptiert werden. Die Wahrheit steht gegen das Wollen.
11. März 2010, 15:36
Der Verlust der Wahrheit (I. Teil)
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Das 20. Jahrhundert war gekennzeichnet von einem gewaltigen Paradigmenwechsel, welcher die geistige Grundlage und Voraussetzung für zahlreiche Einzeländerungen war, dessen Folgen weitreichend gewesen sind, und nicht nur die bürgerliche Gesellschaft von Grund auf veränderten, sondern auch weit in das Innerste der heiligen Kirche, sozusagen in ihr Allerheiligstes eingedrungen sind. Das 20. Jahrhundert ist, zumindest seit dem Ende des ersten Weltkrieges, gekennzeichnet von einem beinahe völligen Verlust der Wahrheit (in ihrem metaphysischen Sinne).
10. März 2010, 17:36
Das Verhältnis des Menschen zur Sünde
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Die Sünde ist jener Schatten, welcher den Menschen seit seinem Entstehen auf Schritt und Tritt verfolgt. Mit Ausnahme der Allerseligsten Gottesmutter gab es keinen Menschen, der nicht ständig über den Fallstrick der Sünde gestolpert wäre, den der Teufel und täglich erfolgreich spannt. Von daher betrachtet gab es nie ein wirklich glänzendes goldenes Zeitalter, die Sünde war allzeit präsent. Dennoch waren nicht alle Zeiten gleich, es gab bessere und schlechtere, besonders was das Verhältnis zur Sünde anbelangt.
10. März 2010, 11:21
Impassibilis est Deus, sed non incompassibilis
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Besonders in der Fastenzeit beten wir, einem höchstehrwürdigen, alten und hervorragenden Frömmigkeitsbrauch folgend, den heiligen Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes. In diesem schönen betrachtenden Gebet versuchen wir, uns geistig persönlich mit der Passion unseres Erlösers zu vereinigen. Wir betrachten seine Passion – also das Leiden des Gottmenschen, der in die Welt hinabstieg um uns am Kreuzesstamm zu erlösen, welcher uns das Tor zum Himmel aufstieß: das Kreuz ist der Schlüssel zur ewigen Gottesgegenwart.
9. März 2010, 17:36
Kirchliche Strafverhängung bei Missbrauchsfällen
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In den vergangenen Wochen mehren sich die Berichte über Missbrauchsfälle durch Welt- und Ordenskleriker in deutschen Bildungseinrichtungen. Die niederländischen Medien berichten seit letzter Woche ebenfalls über Missbrauchsfälle in niederländischen Einrichtungen. Ohne auch eine mögliche antikatholische Instrumentalisierung dieser Missbrauchsfälle auszuschließen, muss jedem Vorwurf sexuellen Missbrauchs nachgegangen werden.
8. März 2010, 17:55