Sohn Davids, Mann Marias, Vater Jesu

St. JosephKißlegg (kathnews). Der heilige Josef ist ein Heiliger, der immer ein wenig im Schatten steht. Neben der Gottesmutter scheint er nur eine untergeordnete Rolle zu spielen – doch tatsächlich ist seine „Rolle“ nicht zu unterschätzen. Doch dieser Schatten, in dem der Heilige steht, wird durch das Büchlein „Josef. Sohn Davids – Mann Marias – Vater Jesu“, erschienen im „fe-medienverlag“, ein wenig aufgehellt.

Auch und besonders in unserer Zeit ist der heilige Josef wieder ein Vorbild für den Familienvater und die Familie im Allgemeinen. „So können wir von Josef viel über die Liebe lernen, die von sich selbst absieht und nur das Wohl des anderen im Auge hat.“ Thomas Pinzka, der Autor des Buches, orientiert sich natürlich hauptsächlich an der Heiligen Schrift, wenn er das Leben des Josef nachzeichnet. Er scheut sich jedoch nicht, auch auf das apokryphe „Thomas-Evangelium“ zurückzugreifen.

Gegen Ende des Buches beschreibt der Autor, wie sich die Verehrung des heiligen Josef im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat. Erstmals erwähnt wird er im Laufe im neunten Jahrhundert im Martyrologium des Benediktinerklosters auf der Insel Reichenau. Weitere wichtige Schritte waren die Aufnahme des Heiligen in den offiziellen Kirchenkalender im Jahr 1479 sowie seine Erhebung zum Patron der Kirche durch Papst Pius IX.

Im Anhang des Büchleins befinden sich schließlich noch einige zum Thema passende Gebete, so etwa die Präfation vom heiligen Josef, die entsprechende Litanei oder ein Gebet zum Patron der Kirche, welches von Papst Leo XIII. verfasst wurde. Die vielen Bilder, die das Buch illustrieren, stammen vorwiegend aus Kirchen in Deutschland. Sinnvoll und hilfreich ist, dass der Ort immer direkt unter den Bildern steht.

Pinzka, Thomas
Josef. Sohn Davids – Mann Marias – Vater Jesu
fe-medienverlag
ISBN: 978-3-939684-58-9
48 Seiten; 5,00 Euro

27. Februar 2010, 15:48

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