Initiative gegen Linkstrend in der Union
Konservative begründen Aktionsbündnis.
Berlin (kathnews). Am Wochenende haben namenhafte Mitglieder der Christlich Demokratischen Union (CDU) und konservative Intellektuelle die „Aktion Linkstrend stoppen!“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative sei es, eine „geistige Wende“ innerhalb der CDU herbeizuführen und den Linkstrend innerhalb der Partei zu stoppen, heißt es in einer Pressemitteilung der verantwortlichen Initiatoren. Die Begründer der Initiative verabschiedeten ein “Manifest gegen den Linkstrend”, das die innerparteilichen Ziele der Aktion klar definiert.
In dem heute in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und der „Welt am Sonntag“ großformatig als Anzeige publizierten Manifest wird in „großer Sorge“ Unmut über die fortgesetzte Aufgabe von „christlich-konservativen und marktwirtschaftlichen Positionen“ geäußert.
Zu den Erstunterzeichnern des Manifests gehören namenhafte Mitglieder der Unionsparteien und angesehene Personen aus dem christlich-konservativen Spektrum. Darunter sind Professor Hubert Gindert, Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken, der Journalist und Publizist Martin Lohmann, Gründer des Arbeitskreises Engagierter Katholiken in der CDU und freier Mitarbeiter der Kathnews-Redaktion und der frühere Ministerpräsident von Sachsen Anhalt, Professor Werner Münch. Letzterer hatte die CDU nach Kanzlerin Merkels unverhältnismäßiger Papstkritik im Februar 2009 verlassen.
Die Zielsetzung der neuen Initiative ist klar: „Wir fordern eine grundlegende Abkehr vom Linkstrend!“, so Friedrich-Wilhelm Siebeke, Begründer der Aktion und langjähriger stellvertretender Vorsitzender des Bundesparteigerichts der CDU. Siebeke formuliert deutlich, was viele CDU-Mitglieder schon sei Jahren denken: „Es geht um Deutschlands Zukunft und um die Zukunft unserer Kinder und Enkel“. Scharfe Kritik üben die Unterzeichner des Manifests an der „Berliner Erklärung“ der CDU, die am 15. Januar 2010 verabschiedet wurde.
Aktions-Initiator Siebeke sieht großes Potential für die Initiative: „Viele CDU-Mitglieder und -Sympathisanten sind über den aktuellen Linkskurs entsetzt. Wenn die Resonanz auf unsere Anzeigen so groß ist wie erwartet, dann werden wir unser Engagement auch noch ausbauen“.
14. Februar 2010, 12:37