Bischof erhält neue Residenz

Bistum gibt Baupläne für 2010 bekannt.

Bischof Tebartz-van Elst (Foto: Bistum Limburg)Limburg (kathnews). Der Bischof von Limburg erhält neue Wohn- und Arbeitsräume in unmittelbarer Nähe zum Limburger Dom. Das gab die Diözese Limburg am Dienstag bekannt. Man beabsichtige die Errichtung eines neuen Amtssitzes für die Bischöfe von Limburg, hieß es in einem Bericht des hessischen Rundfunks. Neben einem Wohn- und Arbeitsbereich ist auch der Bau einer Hauskapelle für den Bischof geplant, hieß es in dem Bericht. Bislang gibt es in der Domstadt Limburg noch kein eigenes Bischofshaus. Das Bistum zeigt sich daher sehr erfreut, über den anstehenden Neubau auf dem Domberg.

Der Limburger Domberg sei dabei ein ganz „idealer Standort“ teilte ein Bistumssprecher unterdessen mit. Die neue bischöfliche Residenz soll unmittelbar neben der Alte Vikarie, einem Fachwerkhaus aus dem Limburger Domberg, entstehen. Das neue Gebäude soll dabei in den bestehenden Gebäudekomplex integriert werden. Die Alte Vikarie soll für Arbeitsräume des Bischofs genutzt werden. Über die Baukosten machte die Diözese bislang keine Angaben.

Franz-Peter Tebartz-van Elst wurde am 20. November 1959 in Kevelaer-Twisteden geboren. Nach dem Abitur am Piuskolleg in Coesfeld studierte er Philosophie und Theologie in Münster und Freiburg. Am 26. Mai 1985 empfing van Elst das Sakrament der Priesterweihe. Von 1988 bis 1990 promovierte er an der University of Notre Dame im US-Bundesstaat Indiana. Von 2002 bis 2004 war er Professor für Pastoraltheologie und Liturgiewissenschaft an der Universität Passau.

2003 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof in Münster und Titularbischof von Girus Tarasii. Die Bischofsweihe spendete ihm Bischof Reinhard Lettmann, damaliger Diözesanbischof von Münster. Am 28. November 2007 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Limburg und wurde am 20. Januar 2008 inthronisiert.

[ Benjamin Greschner ]

9. Februar 2010, 20:27

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