„Frieden ausstrahlen“

Soldatenmesse zum Weltfriedenstag in Würzburg.

Symbolfoto: SoldatenWürzburg (kathnews). Im Rahmen eines Soldatengottesdienstes im Würzburger Kiliansdom hat Weihbischof Ulrich Boom die Bedeutung des Friedens betont. „Wer den Menschen Frieden bringen will, muss selbst Frieden ausstrahlen“, erklärte der ursprünglich aus dem Münsterland stammende, jetzt aber im Bistum Würzburg wirkende Bischof. Das Prinzip des Friedenbringens gelte sowohl im familiären Kreis als auf weltpolitischer Bühne.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr wies Boom darauf hin, dass die Soldaten das Land am Hindukusch nicht erobern wollten, sondern vielmehr das Ziel hätten, Frieden zu stiften. Im Namen der Soldaten dankte Generalmajor Erhard Drews dem Weihbischof für seinen Zuspruch: „Wir haben die gleiche Sehnsucht nach Frieden wie alle unsere Mitbürger“. Die heilige Messe im Kiliansdom bezeichnete er als eine Gelegenheit, dafür zu beten, dass die Bundeswehr ihrem Friedensauftrag gerecht werden könne.

Beim Gottesdienst, der anlässlich des Weltfriedenstages gefeiert wurde, waren etwa 500 Soldaten und Zivilbeschäftigte der Bundeswehr-Standorte Amberg, Hammelburg, Hardheim, Veitshöchheim, Volkach, Walldürn und Wildflecken zugegen. Im Anschluss an die Messe trafen sich Weihbischof Boom sowie Militärseelsorger und Soldaten zu einer Begegnung im Burkardus-Haus.

[ Martin Bürger ]

30. Januar 2010, 15:06

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