China: erschreckende Abtreibungsstatistik

Alarmierende Zahlen aus der Volksrepublik.

EmbryoShanghai (kathnews). Mehr als 13 Millionen Abtreibungen pro Jahr in China, 55 Prozent der Frauen haben schon abgetrieben Auf einer Konferenz in Shanghai wurden die offiziellen Zahlen über die Realität der Abtreibungen in China präsentiert: 13 Millionen Abtreibungen jährlich. 55 % der chinesischen Frauen haben schon abgetrieben. Auf der Konferenz wurde auch bekanntgegeben, dass 25 % der Frauen hatten eine Abtreibung, als sie zwischen 20 und 30 Jahre alt waren. Heutzutage leben 100 Millionen Frauen dieses Alters in China, von denen 27,35 schon abgetrieben haben.

Viele Frauen treiben schnell hintereinander ab. Eine Umfrage unter 8846 hat ergeben, dass 35,97 der Frauen kurz nach der ersten Abtreibung schon die zweite vornahm. Die Pro-Abtreibungspolitik hat zahlreiche sozioökonomische Probleme provoziert. So gibt es einen enormen Überhang an Männern, da eher Frauen abgetrieben werden. Dies hat wiederum zu einem rasanten Anstieg des Menschenhandels und der Prostitution geführt.

In China leben circa acht Millionen Katholiken. Die Zahl der katholischen Gläubigen ist im Vergleich zur Einwohnerzahl verschwindend gering. Nach offiziellen Statistiken leben in China 1,3 Milliarden Menschen. Insgesamt bekennen sich nur 7,1 % der Bevölkerung zum christlichen Glauben. Circa 8,4 % des chinesischen Volkes gehören dem Buddhismus an und mehr als 50 % geben an, keiner Religion anzugehören.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Volksrepublik China seit 1958 die Trennung zwischen den chinesischen Katholiken und dem Stuhl Petri fördert. Damals empfingen Bernardin Dong Guangging und Yuan Wenhua unerlaubt das Sakrament der Bischofsweihe. Beide wurden samt den konsekrierenden Bischöfen durch den Heiligen Stuhl exkommuniziert. Seit den ersten unerlaubten Bischofsweihen im Jahre 1958 ist die Zahl der „patriotischen“ Bischöfe in China auf mehr als 170 angestiegen. Viele dieser Geistlichen haben sich in der Zwischenzeit jedoch um eine Anerkennung durch den Heiligen Vater bemüht.

Gastbeitrag: Mathias von Gersdorff, DVCK e.V.

24. Februar 2009, 14:06

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