“Kostprobe”

Symbolfoto (Foto: Rainer Sturm)Die Tannenbäume sind abgeräumt, der Weihnachtsfestkreis ist offiziell mit dem vorigen Sonntag „Taufe des Herrn“ abgeschlossen. In den Kaufhäusern wird für Karneval umgerüstet, und nach den Festtagen hat auch uns der Alltag wieder. Und Alltag scheint auch beim Täufer Johannes zu herrschen. Wie jeden Tag tauft er die Umkehrwilligen im Wasser des Jordans. Die Menschen kommen in Scharen. Sein Wort spricht sie an. Einige sind sogar seine Jünger geworden und leben eine Zeit lang bei ihm, um von ihm zu lernen. Auch an diesem Tag, über den das heutige Evangelium berichtet, sind Jünger in seiner Nähe. Zwei stehen direkt neben ihm. Wahrscheinlich kümmern sie sich um die Ordnung des Besucherstromes und assistieren bei den Taufhandlungen. Doch ganz plötzlich ist es vorbei mit der seelsorgerlichen Routine. Im Evangelium heißt es dazu nur kurz: „Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes!“

Jesus ging also vorüber. Er war unterwegs. Es klingt so, als habe er nicht die Absicht, dort anzuhalten. Er ging vorüber. – Merkwürdig! Wer den weiten Weg durch diese Wüstenlandschaft macht, der hat normalerweise ein Ziel und auch Zeit für einen Stopp und ein Gespräch. Hier in dieser Einöde ist weit und breit doch nichts – außer Johannes und den Pilgern auf dem Weg. Was will uns das heutige Evangelium also mit dieser Detail-Information erklären? Jesus ist in Sichtweite, aber er kommt niemand zu nahe. Er ist zwar der weitaus Größere im Vergleich zu Johannes dem Täufer, aber er ist nicht sein Konkurrent. Er nimmt ihm nichts weg. Er signalisiert Johannes nur: Wie du siehst, bin ich jetzt da. Ich bin jetzt bereit für meine Aufgabe. Ich dränge mich aber bei dir nicht auf. Entscheide du, wie du darauf reagieren willst!

Es heißt: „Johannes richtete seinen Blick auf ihn“. Es heißt nicht: Johannes sah ihn. – Nein, er richtete seinen Blick auf ihn, das bedeutet: Für ihn gibt es in diesem Augenblick nur Jesus. Ganz konzentriert blickt er ihn an, nur ihn. Zu ihm hin richtet er seinen Blick und sein Herz aus. Seit Jesu Taufe weiß Johannes es ganz genau: Das ist er, der Messias, der Gesalbte, der unser aller Hoffnung auf Rettung erfüllen wird. Ihm kann man sich voll und ganz anvertrauen. Wie ein Touristenführer, der sich als Einziger in einer dunklen Höhle auskennt, wird er die ihm Anvertrauten ganz sicher durch alle Wirren und Dunkelheiten zum Licht geleiten.

Oder, um ein anderes Bild zu benutzen: Jesus, der geliebte Sohn Gottes, ist so etwas wie ein geistliches Umspannwerk. In solchen Umspannwerken und Trafo-Stationen wird die Hochspannung durch Transformatoren in eine Stromspannung umgewandelt, die vom Endverbraucher verwertet werden kann. Jesus transformiert durch sein Wort und sein Handeln gewissermaßen Gottes Willen auf eine Verstehensebene, die auch der zweifelnde Mensch leichter begreifen kann.

Dennoch: für Johannes ist das nicht einfach. Er muss kleiner werden, damit alle in Jesus den Größeren erkennen können. Die Aufmerksamkeit, die bisher ihm allein galt, muss er umlenken, umleiten. Sonst kapieren die Leute das nicht, was sich mit Jesus hier entwickelt. Die Menschen müssen gewissermaßen wie bei öffentlichen Verkehrsmitteln umsteigen von Johannes zu Jesus, damit sie wirklich an ihrem Ziel ankommen. Jetzt ist in Jesus Christus endlich die Verbindung da, die direkt zu Gott führt. Das gehört zur Größe des Johannes, dass er sich jetzt ganz klein machen kann. Er muss nicht sein Ego pflegen, sein Ansehen bei den Leuten. Er will nur Bote und Herold sein für den König, der da kommt. Dafür lebt und stirbt er.

So sagt er seinen beiden Jüngern, die neben ihm stehen: „Seht, das Lamm Gottes!“ – Was für uns vielleicht ganz harmlos klingt, ist für Johannes ein ganz großes Bekenntnis und ein mutiger Schritt. Das Lamm Gottes wurde bereits vom Propheten Jesaja (53,4-7) an-gekündigt. Selber ganz unschuldig, wird es alle Schuld auf sich laden. Das war den Israeliten wohlbekannt. Bereits kurz vor dem Auszug aus der Sklaverei Ägyptens feierten sie auf Gottes Anweisung hin das Passahfest. Dabei bestrichen sie auftragsgemäß die Türpfosten ihrer Häuser mit dem Blut des geschlachteten Lammes und wurden so vom Strafgericht Gottes über die Ägypter verschont.

Das Wort „passah“ heißt dementsprechend übersetzt „überspringen“. Sie wurden vom Gericht übersprungen, ausgelassen, verschont. Das Blut des Lammes hatte sie gerettet. Noch heute denkt man im Judentum jedes Jahr beim Passahfest an dieses Gottesgeschenk.

Ferner gab es im Judentum einen echten „Sündenbock“, auf den die Sünden des ganzen Volkes am „Versöhnungstag“ vom Hohepriester durch Handauflegung und Sündenbekenntnis übertragen wurden. Dann wurde das arme Tier im wahrsten Sinne des Wortes „in die Wüste geschickt“, wo es elend umkam (vgl. Lev 16,8-21).

Wenn Johannes nun seinen beiden Jüngern sagt: „Seht, das Lamm Gottes!“, dann ahnen sie es: Das muss er sein, der lange ersehnte Retter und Erlöser, der als Sündenbock (vgl. Joh 11,47-53) stirbt, aber dann doch den Sieg über die Sünde erringt und uns aus der Macht des Todes befreit. Doch das Bild des Lammes sagt: Dies geschieht nicht als Demonstration von Macht und Gewalt, sondern in Demut und Gehorsam. Wir heutzutage feiern seinen Ostersieg auch mit allerlei Bräuchen wie z.B. in manchen Familien mit dem Backen eines Osterlammes.

Die beiden Jünger kennen den Täufer Johannes lange genug: So, wie er jetzt reagiert, ist der sich wohl absolut sicher: der da geht, der ist es! Ihnen ist blitzartig auch klar, warum ihr Lehrmeister ihnen das jetzt sagt. Das ist nicht nur eine Information zur gefälligen Kenntnisnahme. Sie verstehen, was Johannes ihnen damit auch sagen will: Ja, ihr habt bei mir viel gelernt und mir auch treu als Schüler gedient. Doch jetzt gilt es! Jetzt denkt an die Gelegenheit, die ihr nie wieder be-kommt. Es geht nicht anders: Ich muss loslassen, und ihr müsst los lassen, auch wenn es schwerfällt und wehtut. Nun lauft schon los! – Auf das Wort des Johannes hin lassen die beiden hier alles stehen und liegen und machen sich auf zu Jesus. Das ist eine beachtlich spontane Entscheidung, wie man sie manchmal an wichtigen Wendepunkten im Leben treffen muss. Da kann man nicht alles überschlafen, da kann man sich nicht sämtliche Hintertürchen offen halten. Da gilt es: jetzt oder nie! – Die Jünger des Johannes und später die Jünger Jesu waren keine weltfremden Träumer. Die meisten waren Handwerker oder Fischer, grundsolide, zupackende Leute, mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität. Irgendeiner Fata Morgana rennen die nicht hinterher.

Jesus ist laut der heutigen Bibelstelle offenbar schon dabei, weiterzugehen. Sein Signal jedoch ist bei Johannes angekommen. Nun lässt Jesus ihm Zeit, darauf zu reagieren. Jesus geht weiter. Er will Johannes nicht bedrängen. Doch der hat sich schnell entschieden. Johannes gibt seinen beiden Jüngern einen geistigen Schubs. Er weiß: Nach und nach werden immer mehr Menschen sich jetzt direkt an Jesus wenden. Um ihn, Johannes, wird es stiller und einsamer werden. Dennoch verweist er selbst seine Schüler an Jesus. Im Evangelium heißt es: „Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus. Jesus aber wandte sich um, und als er sah, daß sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr?“ Leider ist die Übersetzung hier wieder einmal etwas ungenau. Eigentlich frag-te Jesu nicht: „Was wollt Ihr?“, sondern „was sucht ihr?“ Die beiden sind nämlich Suchende, und Jesus weiß das sofort. Sie gehören nicht zu denjenigen, die da meinen, schon alles zu wissen und zu können. Sie sind Suchende, sie halten ihre Augen offen. Sie sind wie Wächter, die im entscheidenden Augenblick der Ankunft ihres Herrn nicht verschlafen. Johannes hat sie das gelehrt.

Erst einmal sind sie schüchtern und stumm hinter Jesus hergegangen. Doch dann dreht der sich um und spricht sie an. Er wendet sich um, er wendet sich zu ihnen hin. Diese Zuwendung Jesu beginnt mit einer Frage, die er auch heute immer wieder stellt: Was sucht ihr? Was erhofft ihr euch von mir? Was versprecht ihr euch davon, mir zu folgen? Natürlich will er damit niemand abschrecken. Aber er will erreichen, dass die beiden Jünger sich klar werden, dass wir uns klar werden über das, was man von Jesus eigentlich erhofft.

Doch da geht es den beiden Jüngern wie manchem von uns. Es liegt nicht jedem, viele Worte zu machen. Nicht jeder kann anderen gegenüber verständlich ausdrücken, was ihn oder sie im Innersten bewegt. Wahrscheinlich sind die beiden jetzt etwas verlegen. Sie wollen ihn kennenlernen, sich selbst ein Bild von ihm machen. Aber wie kann man das jetzt so schnell formulieren? Was ihnen einfällt, lesen wir im heutigen Evangelium:

„Sie sagten zu ihm: Rabbi – das heißt übersetzt: Meister -, wo wohnst du?“ Auch hier ist die Einheitsübersetzung leider etwas ungenau. Sie wollen natürlich nicht die Straße und Hausnummer von Jesus erfragen. Sie wollen ihn ja nicht gelegentlich mal zum Kaffee besuchen. Sie wollen jetzt mitgehen. So heißt ihre Frage genauer übersetzt: Wo bleibst du? Wo kommst du unter? Wo ist deine Herberge? Das heißt: wo und wie lebst du? Von wo kommst du, was sind deine Grundlagen? – Das war es, was Jesus wohl hören will. Die bei-den kreisen nicht um ihr eigenes Ich, nur um ihr eigenes Seelenheil, sondern sie wollen eine grundsätzliche Antwort. Wer bist du eigentlich? Daher ist die Antwort Jesu auch dementsprechend. Er fasst sich dabei ganz kurz: „Kommt und seht!“

„Kommt und seht!“ – was für eine herrliche Einladung! Das heißt nicht nur: Kommt mit mir in meine Wohnung, in meine gute Stube. Dazu sollte man auch wissen, dass es im Orient eine große Ehre ist, in die Privat-wohnung eingeladen zu werden. In der Regel wurde und wird man z.B. in ein Café eingeladen. Die eigene Wohnung bleibt wirklichen Freunden vorbehalten. „Kommt und seht!“ – Das heißt doch: Ich verstecke nichts, ich lege euch alles offen, bei mir ist immer Tag der offenen Tür! – Ich möchte, dass ihr euch ein eigenes Bild von mir macht und nicht einfach etwas nach-plappert, was Johannes oder sonstwer euch sagt. Ich will euch nicht überrumpeln und nichts aufschwatzen. Kommt mit und verschafft euch selbst einen gründlichen Eindruck von mir und meiner Botschaft. Kommt und nehmt euch die Zeit dafür, ich schenke euch die Zeit. Nehmt eine Kostprobe von mir – probiert es einfach mal aus! Ja, testet mich ruhig, denn gedankenlose Hinterherläufer kann ich nicht gebrauchen. Ich möchte, dass ihr wisst, worauf ihr euch mit mir einlasst! „Kommt und seht“, oder genauer übersetzt, „kommt und ihr werdet sehen“ – das heißt: Nur wer sich der Mühe unterzieht, sich mit mir wirklich ins Gespräch zu begeben, der wird auch sehen, der wird die Frohe Botschaft erst verstehen können. Du kannst 100 kluge Theologie-Bücher lesen und trotzdem nichts begreifen. „Kommt und ihr werdet sehen“, das ist etwas anderes als eine kleine Wohnungsbesichtigung bei Tee und Keksen. Es ist ein Eintauchen in die Gedankenwelt Jesu, in seine Lebenshaltung, und das ist alles andere als ein Plauderstündchen. Jesus gibt keine billigen Ratschläge und keine schnellen Rezepte, bei denen die Enttäuschung schon vorprogammiert ist. Da gibt es kein „Man nehme…“ wie im Schul-Kochbuch. Da geht es an die eigene Substanz, da geht es ans Eingemachte, da muss Butter bei den Fisch! Wo stehst du, was glaubst du?

So folgen die beiden Jesus, den sie schon in ihrer Frage anerkennend „Rabbi“, also „Meister“, genannt haben. Sie folgen ihm in sein Quartier. Damals war es so, dass ein Rabbi seine Schüler bei sich zu Hause unterrichtete. Sie lernten bei ihm und lebten in Gemeinschaft mit ihm. So macht es Jesus auch. Im Evangelium ist die genaue Uhrzeit angegeben und die Formulierung: sie „blieben jenen Tag bei ihm“. Das können wir uns gut vorstellen. Da gab es so viele Fragen, und auf alle gab Jesus geduldig und klar eine Ant-wort. Da wären wir sicher alle gerne dabei gewesen, um ihm vielleicht auch die Frage zu stellen, die uns gerade im Glaubensleben Kopfzerbrechen macht. Wirklich sehr schade, dass im Evangelium so rein gar nichts über die Themen dieser langen Gesprächsnacht verraten wird! – Das lässt darauf schließen, dass dies wohlbedachte Absicht ist. Den Hörern und Lesern soll klar werden, wo der Aussage-Schwerpunkt des heutigen Textes liegt. Schau, so wird uns hier gesagt,
da haben welche den Mut gehabt, sich ganz auf Jesus einzulassen.

Sie haben sich von ihm zum Gespräch einladen lassen. Sie haben sich mit ihrem Glauben, aber auch mit ihren Zweifeln auseinandersetzen müssen. Jesus überfällt niemand und rennt niemand die Bude ein. Du musst dich schon selbst in Bewegung setzen und mit ihm gehen. Mach dich doch auch auf den Weg und nimm eine Kostprobe!

Den beiden Jüngern in unserem Beispiel hat das lange Gespräch jedenfalls die Augen geöffnet. Erst jetzt wird ein Name verraten: Andreas, der Bruder des Simon Petrus, ist einer der beiden. Der ist so begeistert, so aus dem Häuschen, dass er sich am nächsten Tag sofort als der erste Missionar betätigt: Er macht sich auf den Weg zu seinem Bruder, und dann sprudelt es nur so aus Andreas heraus. Uns ist nur der entscheidende Satz überliefert: „Wir haben den Messias gefunden.“

Was für ein Satz! Ein Satz wie ein Fanfarenstoß, ein Satz, der alles Glück der Welt enthält: Wir haben den Messias gefunden! Da schlägt das Herz vor Aufregung bis an den Hals – mehr Glück geht gar nicht! Diesen Schatz darf man nicht für sich alleine behalten. Man muss die gute Nachricht hinausposaunen, man darf sie seinen Nächsten auf keinen Fall vorenthalten! – So betätigt sich Andreas bei seinem Bruder als Zeuge und Anwerber. „Er führte ihn zu Jesus“, heißt es im Text. Er führte ihn. Das heißt: ganz alleine kann man Jesus nicht so einfach entdecken. Da werden Helfer gebraucht, Führer, die einen zu ihm bringen, die einem den Weg zeigen, die den Weg auch ein Stück weit mitgehen. So hat es angefangen mit den Jüngern Jesu, sagt das Eva-gelium. Es ist wie beim „Domino-Day“, den viele aus dem Fernsehen kennen. Da ist eine unglaublich lange Reihe von Domino-Steinen, und sie alle
werden nach und nach in Bewegung gesetzt. Eine Art Kettenreaktion wird da ausgelöst. Das geschieht dadurch, dass jeder Stein den Anstoß von einem anderen Stein bekommt. Einer wird angestoßen, und dann geht das immer so weiter, einer nach dem anderen.

Dieser Domino-Effekt funktioniert auch im Glaubensleben, und das will uns das heutige Evangelium auch anschaulich zeigen. Der Glaube wird weitergegeben, von einem zum anderen, von einem kleinen Missionar zum nächsten. Einen hat es gepackt. Er durfte Jesus kennenlernen. Das muss einfach weitergesagt werden! Da darf es keine falsche Scheu geben: Oh, entschuldigen Sie bitte vielmals, dass ich katholisch bin! Es soll auch nicht wieder vorkommen! So verhält sich keiner, der Jesus nachfolgen will. Das Evangelium zeigt:

Wer Jesus kennengelernt hat, der darf nicht schweigen. Natürlich soll er oder sie niemanden überreden. Das schadet nur. Jeder soll Jesus selbst ausprobieren, selbst eine Kostprobe nehmen, ihn selbst testen und sich eine eigene Meinung bilden. Dazu ist es aber nötig, dass ihn jemand an die Hand nimmt und zu Jesus führt. Das ist die Aufgabe der Kirche. Das ist die Aufgabe jedes Christen. Handlanger Jesu sollen wir sein. Also Hilfskräfte, die anpacken, die dem Meister Jesus zuarbeiten. Nicht wir bauen das Haus der Kirche. Es ist der Meister selbst, der da baut. Aber ihm zuarbeiten, ihm nach Kräften helfen, das können und sollen wir schon. Diese Handlanger sind dringend gesucht, überall auf der Baustelle Jesu. Packen wir’s an!

Erhard Eutebach, Jahrgang 1950, präsentiert wöchentlich seine “Mittwochsgedanken zur Sonntagspredigt” in einem eigenen Blog. Fortan werden wir seine wöchentlichen Predigtgedanken ebenfalls veröffentlichen.

Foto: RainerSturm/pixelio.de

16. Januar 2009, 14:20

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