Papst: Advent Zeit des Gebetes

Benedikt XVI. betete Angelus auf dem Petersplatz.

Papst Benedikt XVI. (Foto: B. Greschner)Vatikan (kathnews). Papst Benedikt XVI. erinnerte beim heutigen Angelusgebet daran, dass die Adventszeit eine Zeit der Stille und des Gebetes sei. Weiter ging der Heilige Vater in seiner Ansprache auf die Bedeutung der christlichen Hoffnung ein. Er unterstrich, dass die Hoffnung, im christlichen Sinne, weit mehr als „eine soziale oder politische Freiheit“ sei. Dabei seien Gerechtigkeit und Frieden Gottesgeschenke, die jedoch in den Händen der Menschen liegen. Somit könne der Mensch selbst entscheiden, was er mit diesen Geschenken Gottes anfange. Im Anschluss an seine Ansprache richtete der Heilige Vater kurze Grußworte an die mehr als zehntausend Pilger, die sich zum Angelusgebet auf dem Petersplatz eingefunden hatten.

Die Pilger deutscher Sprache erinnerte Papst Benedikt XVI. an die Botschaft des Advents, die alle Christgläubigen dazu aufrufe, „dem Herrn den Weg zu bereiten“. Der Papst unterstrich, dass jeder Gläubige bei sich selbst damit anfangen müsse, „indem wir das Neue zulassen, das Christus in uns wirken will“. „Seine Wahrheit leuchtet den Suchenden, seine Kraft stärkt die Schwachen und seine Heiligkeit bringt den Sündern Vergebung.“, so der Heilige Vater weiter.

Zum Abschluss seines Grußes an die deutschsprachigen Pilger forderte der Papst sie dazu auf, die Türen ihres Herzens für den Herrn zu öffnen. Konkret bat der Heilige Vater darum, hilfsbedürftigen Menschen zur Seite zu stehen. Im Anschluss erteilte Papst Benedikt XVI. den anwesenden Gläubigen, und allen, die das Angelusgebet über Radio und Fernsehgeräte mitverfolgt haben, seinen Segen.

[ Benjamin Greschner ]

7. Dezember 2008, 12:56

© 2005 - 2012 by kathnews.de    |    Impressum