Kirchenrecht

Kommunionstreit: Roma locuta causa finita

Rom hat in der Kommunionfrage der DBK gesprochen. Damit ist die pastrorale Handreichung, so wie sie von der Mehrheit der DBK geplant war, vom Tisch. Papst: Der Text der pastoralen Handreichung der DBK ist nicht zur Veröffentlichung reif. Vatikan will, dass die Entscheidung über das Urteil über eine „drängende schwere Notlage“ ausschließlich dem jeweiligen Diözesanbischof zukommt, nicht mehr auch den Bischofskonferenzen.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 4. Juni 2018 um 14:52 Uhr
Petersdom

Vatikan (kathnews). Der Streit um die pastorale Handreichung der Deutschen Bischofskonferenz, nach der im Einzelfall bei einem geistlichen Bedürfnis auch der evangelische Partner einer konfessionsverschiedenen Ehe die heilige Kommunion empfangen soll, ist entschieden. Das schreibt die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ in ihrer heutigen Online-Ausgabe unter Berufung auf einen der Redaktion vorliegenden Brief des Präfekten der […]

Kommunion für Protestanten – DBK hat keine Kompetenz

Trierer Kirchenrechtler: „In dieser Frage, die den Glauben der ganzen Kirche, hier spezifisch den inneren Zusammenhang von kirchlicher und eucharistischer Einheit berührt, vermag die Bischofskonferenz kein Recht im Blick auf ihr Territorium zu setzen. Das ist eine universalkirchliche Frage."
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 24. Mai 2018 um 18:04 Uhr
Monstranz

Nach dem Trierer Kirchenrechtler Christoph Ohly hat eine Bischofskonferenz keine Entscheidungskompetenz in der Frage, ob evangelische Ehepartner einer konfessionsverschiedenen Ehe die heilige Kommunion empfangen dürfen. Das schreibt die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ in ihrer Online-Ausgabe. Da es sich um eine lehramtliche Frage handele, könne nur eine universalkirchliche Antwort darauf gegeben werden, so der aus dem […]

Kommunionspendung – Was gilt kirchenrechtlich?

Nach „Pastoraler Handreichung“ der DBK und "Amoris laetitia" bleibt Disziplin ungeändert.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 7. Mai 2018 um 20:09 Uhr
Kelch

Von Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt Die Gepräche einer Delegation der Deutschen Bischöfskonferenz in Rom über den Beschluss ihrer Vollversammlung über die pastorale Handreichung bezüglich der konfessionsverschiedenen Ehen und  einer gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie endeten ohne Ergebnis. Kein deutscher Sonderweg Aus kirchenrechtlicher Sicht bedeutet dies auch das (vorläufige) Ende eines Sonderweges in Deutschland. […]

Heilige Messe ist nicht Wiederholung des Abendmahles Jesu

Deutsche Bischöfe wegen "pastoraler Handreichung" in Rom, unter ihnen auch der Bischof von Regensburg, Rudolf Voderholzer.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 2. Mai 2018 um 13:50 Uhr
Regensburger Dom

Am Donnerstag, dem 3. Mai 2018, kommen – laut VaticanNews – einige Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz zu klärenden Gesprächen in Rom zusammen. Dabei geht es um eine von der DBK nicht einstimmig verabschiedeten „pastoralen Handreichung“, die die Spendung der heiligen Kommunion für den evangelischen Partner einer konfessionsverschiedenen Ehe im Einzelfall ermöglichen soll. Sieben Diözesanbischöfe und […]

Was meint der Gesetzgeber mit „schwerer Notlage“?

Eine kirchenrechtliche Erwiderung auf eine Erklärung von Prof. Heribert Hallermann.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 20. April 2018 um 14:54 Uhr
Monstranz

Von Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt: In einem Gastbeitrag des Internetportals „katholisch.de“ vom 10. April 2018 unternahm der Kirchenrechtler Prof. Heribert Hallermann den Versuch zu erklären, „welcher Punkt“ in dem „Kommunionstreit der Bischöfe“ „strittig ist und wie eine Lösung aussehen könnte“. Bei dem „Kommunionstreit“ geht es bekanntlich um die Frage, ob der evangelische Partner […]

Jetzt heißt es warten auf die Antwort aus Rom

Sieben deutsche Bischöfe haben in Wahrnehmung ihres Hirtendienstes Rom um Stellungnahme und Klärung bezüglich der Zulassung des evangelischen Partners in einer konfessionsverschiedenen Ehe zur heiligen Kommunion gebeten. Kathnews veröffentlicht die vier Fragen der Oberhirten.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 17. April 2018 um 18:04 Uhr
Kardinal Woelki

Köln/Rom (kathnews). Wie inzwischen bekannt ist, haben sich sieben deutsche Diözesanbischöfe (unter Führung des Kölner Kardinals Woelki) gegen einen von der Mehrheit der Deutschen Bischofskonferenz beschlossenen Text einer „pastoralen Handreichung“ zur Frage der Seelsorge an konfessionsverschiedenen Ehen, genauer der Frage des Kommunionempfanges des nichtkatholischen Partners, an Rom gewandt. In ihrer Eingabe an die Glaubenskongregation und den Rat zur […]

Es geht um das ewige Heil, nicht um seelische Bedürfnisse

Wann ist die Eucharistie für evangelische Christen möglich? Eine kirchenrechtliche Klarstellung von Gero P. Weishaupt (Kirchenrechtler).
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 1. März 2018 um 16:30 Uhr
Petersplatz mit Gero P. Weishaupt

Von Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt: Die Deutsche Bischofskonferenz hat über ihren Vorsitzenden, Reinhard Kardinal Marx, die Veröffentlichung einer „Handreichung“ für Seelsorger angekündigt. Mit ihr soll dem evangelischen Partner in einer Ehe mit einem katholischen Christen – einer sogenannten konfessionsverschiedenen Ehe (auch „Mischehe“ genannt) – in Einzelfällen der Empfang der heiligen Kommunion ermöglicht werden. […]

Kirchenrechtler: Can. 915 bleibt auch nach Amoris laetitia unverändert in Kraft

Berater der Apostolischen Signatur: Amoris laetitia hat die Sakramentendisziplin nicht geändert.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 8. Dezember 2017 um 14:55 Uhr

„Die vor wenigen Tagen erfolgte Veröffentlichung der Orientierungshilfe der Bischöfe der Pastoralregion Buenos Aires zu „Amoris laetitia“ und eines Briefes von Papst Franziskus, in dem dieser die Richtlinien gutheißt, in den Acta Apostolicae Sedis (AAS) ändern nichts an der Lehre der Kirche und ihrer Sakramentenordnung.“ Das schreibt laut einem Bericht des katholischen Internetportals Kathnews der […]

Welche Änderungen brachte die neue Eheprozessordnung?

"Papst Franziskus bekräftigt die juristische Verantwortung des Diözesanbischofs bei Ehenichtigkeitssachen nach dem neuen, abgekürzten Verfahren. Der Bischof sei persönlicher und einziger Richter in solchen Verfahren, unterstrich Franziskus am Samstag in einer Rede vor Teilnehmern einer Konferenz der Römischen Rota, die sich mit dem Kurzverfahren und Fragen der Nichtigkeit bei nicht vollzogenen Ehen beschäftigte". So berichtete heute Radio Vatikan. Kathnews veröffentlicht noch einmal ein Interview mit dem Kirchenrechtler Dr. Gero P. Weishaupt über das Motu Proprio "Mitis Iudex Dominus Iesus" von Papst Franziskus, mit dem er den Eheprozess vereinfacht hat. (Erstellt von kathnews-Redaktion am 2. Oktober 2015).
Erstellt von kathnews-Redaktion am 25. November 2017 um 20:14 Uhr
Petersdom

In der Praxis komme das Kurzverfahren mit dem Bischof de facto kaum vor, sagte Dr. Gero P. Weishaupt heute auf Anfrage der Redaktion. Mit Ausnahme des Bistums St. Pölten in Österreich sei nach seiner Kenntnis das Kurzverfahren bisher in keinem Gericht in deutschsprachigen Ländern zur Anwendung gekommen. Auch nicht in den Niederlanden. Die Bedingungen für […]

Unsere Erlösung ist unentgeltlich

Papst Franziskus fordert, dass Sakramente gratis sein müssten.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 25. November 2017 um 12:20 Uhr
Gero P. Weishaupt am Karlsthron

Von Dr. Gero P. Weishaupt: Vatikan (kathnews). In seiner Predigt am gestrigen Freitagmorgen in der Kapelle des Vatikanischen Gästehauses Santa Marta hat Papst Franziskus die Erhebung von Gebühren für bestimmte seelsorgliche Leistungen kritisiert, berichtete das Kölner Domradio. Und laut Radio Vatikan habe der Papst gesagt, dass man zuweilen nicht wisse, ob man „in einem Gotteshaus […]